Los geht es in Lima, der Hauptstadt Perus. Um sich nach dem langen und anstrengenden Flug aus
Deutschland etwas zu akklimatisieren, wird zuerst einmal die Stadt und ihre
Sehenswürdigkeiten wie die Katakomben von San Francisco und das Goldmuseum
erkundet.
Die Rundreise Südamerika bietet dem Urlauber reichlich sehenswertes, wie man am ersten Eindruck schon
feststellen kann. Am folgendem Tag, dem Tag nach der Landung, erfolgt der Flug nach
Cuzco, einer Stadt in 3400 m Höhe, die unter anderem den Inka-Sonnentempel
Coricancha und die Ruinen von Saqsayhuamán, einem riesigen Komplex aus Inkamauern
beherbergt.
Auch Tag 3 steht ganz im Zeichen der Inkas. Mit dem Zug geht
es in Richtung der Inka-Stadt Machu Picchu, die dann auf den letzten Kilometern per
pedes auf dem legendären Inkapfad erklommen wird. Die Wanderung führt dabei
auch durch den Nebelwald bis zum berühmten Sonnentor Puerta del Sol. In Aguas
Calientes, bekannt durch seine heißen Thermalquellen, wird übernachtet.
Am
nächsten Tag geht es in aller Frühe vor dem Großteil der Touristen nochmal nach Machu Picchu, um von dort aus auf den Huayna Picchu zu klettern,
von wo aus man eine herrliche Aussicht auf die darunter liegende Ruinenstadt hat.
Nachmittags erfolgt die Rückreise nach Cuzco per Zug.
Tag 5 beginnt
mit einer Reise an den Titicacasee. Von dort gelangt man auch nach Sillustani, eine
Ruinenstadt, auf 4.000 m Höhe gelegen, die vor allem durch ihre hohen Begräbnistürme
bekannt wurde. Die Konstruktionen der teilweise bis zu 12 m hohen Türme trotzen
dem Gesetz der Schwerkraft, da der untere Durchmesser kleiner als der obere ist.
Der nächste Tag führt nach Copacabana, dem wichtigsten Wallfahrtsort Boliviens. Auf dem nahegelegenen Kalvarienberg hat man eine schöne Aussicht auf den
Titicacasee, ausserdem gilt der Berg als Sündenberg, sprich, ein Besuch desselbigen
fegt alle Sünden weg. Per Motorboot geht es dann auf die Sonneninsel, einer
heiligen Inka-Insel, auf der man die Ruinen des Inkatempels Pilkokaina besichtigen
kann.
Der siebte Tag der Rundreise dient der Entspannung. Heute können sie
etliches über die Ureinwohner des Landes erfahren oder einfach nur am Sandstrand entlangwandern.
Am
Tag 8 führt die Reise in das ca. vier Stunden entfernte La Paz. Antike Straßenzüge
aus der Kolonialzeit neben modernen Hochhäusern, der Kontrast ist beeindruckend. Auch das Tal
des Mondes - Valle de la Luna -, eine Mondlandschaft vor den Toren der Stadt, gehört
heute zum Besichtigungstermin.
Der nächste Tag wird von einer Bergtour auf
den 5.400 m hohen Pico Austria gekrönt. Allerdings nur, wenn sie körperlich fit
sind und über genügend Ausdauer verfügen. Alternativ können sie in Las Lomas in den
dortigen Dünen sandboarden.
Tag 10 führt zum größten Salzsee der Welt, dem
Uyuni. Sie werden beeindruckt sein von der Größe des Sees. Später am Tage wird eine
Maskenwerkstatt in Oruro besucht. Warum? Weil der Karneval des gleichnamigen Ortes
zum UNESCO-Welterbe zählt und die Masken einmalig sind.
Am nächsten Tag
reisen Sie per Jeep quer über den riesigen Salzsee, wo man unter anderem auch
Flamingos, Geysire und Vulkane beobachten kann. Doch Vorsicht ist geboten.
Tagsüber ist es angenehm mild, doch nachts erreicht das Thermometer bis zu minus
20°C. Denken Sie also daran, warme Kleidung und zusätzliche Decken mitzunehmen.
Das Hotel am Ufer des Salzsees ist rustikal: Bettensaal und nur eine Stunde
fliessend Warmwasser. Das muss heute genügen. Halbzeit!
Auch Tag 12
geht quer durch den Salzsee, vorbei an vielen Lagunen, die teilweise recht bizarr
eingefärbt sind. Unterwegs kann man sich in heißen Thermalquellen aufwärmen.
Nun geht es als nächstes quer durch die Atacama-Wüste, vorbei am Todestal und
den Salzminen bis nach San Pedro. Mit dem bequemen Überlandbus geht es heute nach
Purmamarca, in 4.000 m Höhe in Argentinien gelegen. Bekannt geworden ist der Ort durch ein Naturspektakel, dass Cerro de
los sete colores, Berg der sieben Farben genannt wird. In den Felsen hinter dem Ort
befinden sich Buntmetalle, deren Farbpracht sich wellenförmig darbietet. Weiter
geht es Richtung Salta nach Tilcara, einer Stadt, die mittlerweile auch zum
Weltkulturerbe der UNESCO gehört. Dort findet man auf einem Hügel eine
rekonstruierte Festung der Omaguaca-Indianer In Salta angekommen wird zuerst einmal die Kolonialstadt mit ihrer erhaltenen
Kathedrale und der Abtei erkundet, bevor es in einer Nachfahrt weiter ins
subtropische Posadas geht. Nicht weit davon entfernt lädt ein weiteres
UNESCO-Weltkulturerbe zum Besuch ein: die Ruinen der jesuitischen Mission San
Ignacio.
Der absolute Höhepunkt dieser Südamerika-Reise sind sicherlich
die Wasserfälle von Iguazú an der Grenze zu Brasilien, die am nächsten Tag besucht werden. Hier bietet sich die Gelegenheit, mit
einem Boot so nah wie nur möglich an den Fall heranzufahren. Dass Sie dabei
nicht trocken wiederkommen, versteht sich von selbst. Von der brasilianischen Seite
aus wird der Wasserfall am 21.Tag der Reise besucht. Der angrenzende Nationalpark
zählt auch zum weltkulturerbe der UNESCO. Anschliessend geht es per Flieger nach Rio
de Janeiro, um am weltberühmten Copacabana-Strand noch etwas auszuruhen. Heute
steht das Erkunden der Innenstadt von Rio de Janeiro auf dem Plan. Unter anderem
wird die berühmte geflieste Treppe des chilenischen Künstlers Selaron besucht, die
schon in vielen Filmen zu sehen war. Auch ein Besuch der Christusstatue auf dem
Corcovado darf natürlich nicht fehlen. Von hier aus hat man den weltweit bekannten
Blick auf den Zuckerhut und auf die ganze Stadt.
Tag 23 ist der letzte Tag
vor der Rückreise nach Deutschland und steht den Besuchern für eigene erkunden zur
Verfügung. Ob nun die Strände der Copacobana oder die von Ipanema, geniessen Sie den
Tag bis zum Abflug.